Roman « Alabasterküste » par Andrea Talbot

Après son très beau premier roman DER ZWEITE FRANZ, Andrea Talbot, professeure d’allemand aux lycées Descartes & Maupassant de Fécamp (76), vient de publier un deuxième roman intitulé ALABASTERKÜSTE dont elle fera une présentation / lecture / dédicace le samedi 11 avril 2026 à 18h00 à l’espace Cramoysan d’Etretat (aile gauche de la mairie).

VERLAG : EINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig
ERSCHEINUNGSDATUM : 6. März 2026
GENRE : Roman / Psychologischer Thriller
UMFANG : 218 Seiten
SCHAUPLATZ : Etretat, Normandie

Plaquettes d’invitation :

* ETRETAT :

* VIENNE :

Présentation détaillée du roman :

Der Roman erzählt auf aberwitzige Weise die unwahrscheinliche Begegnung zweier Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten : Charles Edouard Wagner, Mitte dreißig, notorischer „Nerd“, trifft die um mehr als zehn Jahre ältere Appoline Duparc, die von einer toxischen Beziehung gezeichnet ist.
Zwei Handlungsstränge gehen fließend ineinander über : einerseits die Geschichte des Ich-Erzählers Charles Edouard, der immer wieder direkt die Leserinnen anspricht und andererseits Appolines Tagebuchaufzeichnungen, die Charles Edouard heimlich liest.
Die Handlung spielt größtenteils in Etretat, einem wildromantischen, malerischen Schauplatz an der normannischen Steilküste, die seit Jahrhunderten Menschen anzieht, die einen perfekt inszenierten Freitod suchen.
Der Sonderling Charles Edouard zieht sich nach gescheitertem Leben in Paris in das alte Landhaus seiner Familie in Etretat an der Alabasterküste zurück. Schon seit seiner Jugend frönt er einem makaber anmutenden Hobby : er führt ein Suizid-Album, in das er nicht nur Zeitungsartikel über Selbstmorde klebt, sondern auch akribisch aufzeichnet, wer diese Menschen waren und was sie zu diesem Schritt bewegt hat.
Da er Psychologie und Philosophie an der Sorbonne studiert hat und an einer Dissertation zum Thema Suizid arbeitet, gibt er sich selbst quasi eine wissenschaftliche Berechtigung für sein sonderbares Steckenpferd.
Mit Selbstironie und schwarzem Humor reflektiert der Erzähler über seine persönlichen Vorlieben.
Als er eines Nachts auf einem seiner Streifzüge eine bewusstlose Frau an den Klippen entdeckt, die offenbar einen Selbstmordversuch unternommen hat, nimmt sein Leben eine unerwartete Wendung. Appoline Duparc, geheimnisvoll und tief verletzt, wird zu seiner unfreiwilligen Mitbewohnerin.
In Appolines Tasche findet er persönliche Aufzeichnungen, die an ein Tagebuch erinnern. Von Neugier getrieben, liest er diese heimlich und entdeckt eine sensible, scharfsinnige, lebenslustige, aber auch gebrochene Frau.
Appoline schildert darin schonungslos ihre toxische Beziehung zu ihrem zweiten Ehemann, dem erfolgreichen Neurochirurgen Vincent Duparc, für den sie ihren ersten Mann Paul verlassen hat. Vincents narzisstisch-perverse Störung richtet Appoline langsam zugrunde. Ihre anfangs so leidenschaftliche Beziehung entpuppt sich als zerstörerisch und bald weicht Liebe sexueller Gewalt.
Appolines Sohn Boris verzeiht seiner Mutter nicht, die Familie verlassen zu haben und kehrt ihr den Rücken. Verzweiflung und Traurigkeit treiben Appoline in die Enge.
Die Begegnung der beiden gescheiterten Existenzen, der beiden Hauptprotagonisten, lässt Neues entstehen und vor allem Charles Edouard verändert sich grundlegend, ohne es zu merken.
Als er für ein paar Tage nach München fahren muss, wo sein Vater im Sterben liegt, verschwindet Appoline.
Doch während Charles Edouard versucht, sie zu finden um sie zu retten – oder zu analysieren –, gerät er immer tiefer in ihr rätselhaftes Leben. War es wirklich ein Selbstmordversuch ? Oder steckt hinter Appolines Vergangenheit mehr, als er ahnt ?
Ein fesselnder Roman über Einsamkeit, Obsessionen und die Frage, was ein Leben lebenswert macht - voller Überraschungen und nichtvorhersehbarer Wendungen.
Tiefgründige Themen des Lebens wie Trennung, Tod, Einsamkeit werden durch den ironischen Stil aufgelockert und verlieren auf diese Weise an Schwere. Indem die Leser:innen vom Ich-Erzähler immer wieder direkt angesprochen werden, macht er sie gleichzeitig auch zu Protagonist:innen.
Der Roman gliedert sich in dreißig mit Überschriften versehene Kapitel, die wie ein roter Faden durch die Erzählung führen. Im Epilog klingt die Geschichte in einem offenen Ende aus.
Der Titel „Alabasterküste“ ist gleichzeitig der Ort der Handlung und insofern von Bedeutung als die Geschehnisse in dieser Kulisse erst möglich werden.
Dieser Roman könnte ein breites Publikum ansprechen, denn abgesehen von der Spannung, bietet die Geschichte reichlich Möglichkeiten zur Identifikation, da die großen Themen des Lebens wie Liebe, Enttäuschung, Verrat, Freundschaft und Tod humorvoll aber nicht klischeehaft angesprochen werden. Der Leserin wird keine „heile Welt“ vorgegaukelt, aber trotzdem zieht sich eine gewisse Leichtigkeit und Zuversicht durch die Erzählung.

Où se procurer l’ouvrage ?

https://einbuch-verlag.de/einbuch-laden/buecher/
https://einbuch-verlag.de/einbuch-start/
https://einbuch-verlag.de/andrea-talbot-alabasterkueste/
https://www.xn--bcherfairkaufen-zvb.de/produkt/andrea-talbot-alabasterkueste/
https://kleinfairlage.de/produkt/andrea-talbot-alabasterkueste

Retrouvez aussi toutes les informations sur le très beau premier roman d’Andrea Talbot : Der zweite Franz (2019) en suivant ce lien.